Privatärztliche Praxis

Meine Arbeit beginnt da, wo die der Anderen zumeist aufhört ...

Das Fundament der Privatisierung meiner Praxis in Berlin Charlottenburg ist aus meinem unbedingten medizinischen Anspruch entstanden, allen Patienten zum höchstmöglichen Grad von körperlicher und seelischer Gesundheit zu verhelfen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, nähere ich mich den stets individuellen Therapiebedürfnissen mit den vielfältigen diagnostischen und methodischen Möglichkeiten einer ganzheitlich orientierten Medizin. Die jeweilige Anpassung ausgewählter, bewährter und zuverlässiger Maßnahmen führt zu einer hochflexiblen und hochindividualisierten Heilbehandlung, die nur in einem privatärztlichen Rahmen erfolgen kann.

Vor diesem Hintergrund und mit diesem Wissen lege ich ein Honorar von 140 EUR pro Stunde zugrunde. Die Kosten werden in der Regel und zum größten Teil von den privaten Krankenkassen übernommen.

Dr. med. Gerlinde Koch

An der Faszination, die der Arztberuf schon auf mich ausübte, bevor ich das Studium der Humanmedizin aufnahm, hat sich bis heute ebenso wenig geändert wie die Neugier auf Wissenschaft und Praxis, mit der ich die Hochschulausbildung im Jahr 1993 absolvierte.

Unverzichtbare und wegweisende Berufserfahrung konnte ich in ausgewählten Praxen und Kliniken sammeln. Die Idee einer unbedingten Ganzheitlichkeit war und bleibt mein Ziel bis heute.

1961
geboren am 01.01.1961 in Ravensburg
1980
Abitur
1981-1986
Sprachenstudium / Gesangstudium / Studium der Theaterwissenschaft
1984-1993
medizinische Assistenz in der neuraltherapeutischen Schwerpunktpraxis Rainer Hänisch† in Berlin Lichterfelde
1987-1993
Medizinstudium an der FU Berlin
1995-1996
stationäre Psychotherapieausbildung in der Klinik Skt. Georg in Bad Dürrheim
1995
Erlangung der Doktorwürde
1996
Kinesiologie- / Psychokinesiologie- Ausbildung
1997
Beginn der Akupunkturausbildung
1993-1999
Assistenzärztliche Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen
2000
Praxiseröffnung der 1. eigenen Praxis
2006
Geburt meiner Zwillinge
2010
Privatisierung meiner Praxis
2015
Life- und Business-Coach

Präambel

Während meines beruflichen Werdeganges bin ich viele Wege gegangen. Auf den der klassischen Schulmedizin möchte ich dabei auf keinen Fall verzichten. Mit dem Wissen, dass es Krankheitsbilder gibt, die rein schulmedizinisch nicht erklärbar und behandelbar sind bewege ich mich heute in einem ganzheitlichen, ursachenbezogenen und naturheilkundlichen Spektrum. Das verantwortungsvolle Zusammenführen therapeutischer Möglichkeiten erlaubt es mir heute, methodenübergreifend tätig zu werden - immer mit der Fragestellung, würde ich selbst so behandelt werden wollen.

Die gestörte Darmschleimhaut und ihre Folgen stellen in meiner Praxis ein tägliches Problem dar, das einer gesonderten Ausführung bedarf.

Viele Allergien oder allergieähnliche Zustände sind oft eher die Folge einer Funktionsstörung der atrophierten (gestörten) Darmschleimhaut. Zugleich besteht eine große Zahl von Krankheiten, die nur symptomatisch behandelt werden können, die aber als eine typische Fernwirkung der insuffizienten Darmschleimhaut anzusehen ist. Mit einer Gesamtoberfläche von 400 bis 500m² ist der Darm das größte Organ des menschlichen Körpers. Die schleimhautaktive Oberfläche unseres Darms stellt das größte immunologische Organ unseres Körpers dar. Die Darmschleimhaut enthält dreimal mehr Plasmazellen als Knochenmark, Milz und Lymphknoten zusammen.

Ohne eine gesunde Darmschleimhaut können wir nicht leben!

Das zentrale Thema nun ist die atrophierte Darmschleimhaut. Die Allergie ist eine Störung der Immuneinrichtungen, die ihren Anfang in der Dünndarmschleimhaut und dort in den Peyerschen Plaques nimmt, immer weitere Einrichtungen erfasst und deshalb einer Langzeittherapie bedarf. Die Behandlung von allergischen Symptomen muss in jedem Fall die zwei Kompartimente des Darmmilieus, die Darmschleimhaut und ihren Bakterienbesatz mit einschließen. Dieses Milieu wird durch den Zustand der Darmschleimhaut und des Bakterienbesatzes entscheidend bestimmt. Zur Entlastung der durch allergisierende Reaktionen entstandenen entzündlichen Parameter werden diese per Exkretion über andere (Schwach-) Organe ausgeschieden. Dies kann sich zeigen im Bereich der Atemwege als spastische Bronchitis, Sinusitis, das Schniefen des Säuglings. Im Bereich der Haut als Neurodermitis, sowie bestimmte Formen einer Dermatitis. Im Bereich der Gelenke als Entzündung einzelner Gelenke beim Kleinkind. Im Bereich des Darmes als Appendizitis, Kolitis, Obstipation sowie weitere entzündliche Prozesse. Im Bereich der Immunorgane als Infektanfälligkeit, rezidivierende grippale Infekte, gehäufte Mandelentzündungen.

Der Ursprung einer Allergie liegt in jedem Fall in der Darmschleimhaut und ihrer Atrophie. Bereits in den ersten 9 Monaten bei fehlendem oder nur teilweisem Stillen, bei Kindern mit erhöhtem familiären Allergierisiko oder über eine stillende Mutter bekommt das Kind Kontakt mit einem Fremdeiweiß und Primärantigenen (Kuhmilch und/ oder Hühnereiweiß). Dabei sind alle Anteile des Darmmilieus, Schleimhaut wie Säuerungsflora primär nur auf die Zufuhr von Muttermilch eingestellt. Wiederholter Kontakt mit diesen ersten Fremdeiweißen führt schließlich zu einer überschießenden allergischen Reaktion bei gleichzeitigem deutlichem Verlust der Darmzotten und der Schleimhaut. Eine solche Zottenatrophie beeinträchtigt das Immunverhalten erheblich und führt in kürzester Zeit auch zur Fehlbesiedlung des Darmes (Dysbiose). Dies ist die Grundlage für die Ursache vieler Krankheiten und für die Neigung zur Chronizität. Die Zellzerstörung in einzelnen Darmschichten (Mukosazerstörung) führt zu einem deutlichen Rückgang der Produktion von Immunglobulinen, allen voran das Immunglobulin A (IgA), welches auch als Antiallergikum betrachtet wird. Es verhindert das Eindringen von Bakterien, Pilzen und anderen Toxinen in den Körper. Zusätzlich hemmt das IgA die IgE Histaminschiene. Diese Abwehrvariante beeinträchtigt die Funktion der Mastzellen und fördert entsprechende Krankheiten wie die Kolitis, das Asthma und auch die Neurodermitis. Ein fehlendes IgA führt zur vermehrten Arbeit der dafür nicht ausgerichteten Tonsillen ("Mandeln") und adenoiden Vegetationen (Rachenpolypen), vor allem bei Kindern und infektanfälligen Personen.

Folgende Störungen können sich in der Folge durch die Störung der Darmschleimhaut einstellen:

  • Durch die Steigerung der Diffusionsmöglichkeiten (vermehrte Durchlässigkeit)
    • Eiweiße diffundieren leichter, Schwermetalle können hindurchtreten,
    • außerdem zeigt sich eine leichtere Durchlässigkeit für Toxine, Pilze, Bakterien
  • Durch einen Ausfall der Vorstufen der Fermente der Bauchsspeicheldrüse
    • fehlende Pankreasfunktion
  • Durch den Verlust der Oberfläche für Bakterienkulturen
    • Zustrom der ungünstigeren Fäkalflora.
  • Durch den Verlust der Zellulosespaltung:
    • Gärungs-Fäulnis-Dyspepsie.
  • Durch die Dystrophie der Peyerschen Plaques (immunologisch wichtige Zellstrukturen im Dünndarm)
    • Infektanfälligkeit, Abwehrschwäche, fehlende B-Zell-/Plasmazelltätigkeit,
    • eingeschränkte T3/4-Zelltätigkeit.

Durch die Atrophie der Darmschleimhaut entsteht ein stark saures Milieu. Wichtig ist es, das basische Milieu zu erhalten. Dies stellt eine Grundbedingung dar für einen raschen und lang anhaltenden Therapieerfolg. Als wichtiger Nebeneffekt wird es den Dünndarmschleimhautzellen wieder ermöglicht, die Bauchspeicheldrüse kurzfristig und ausreichend zu aktivieren. Sie garantiert den richtigen Nährboden für die örtlich erwünschten Bakterienstämme und verhindert das Ankeimen von Parasiten.

Die Akupunktur zählt zu den ältesten, heute noch gebräuchlichen Therapieverfahren überhaupt. Bereits vor über 3.000 Jahren wurden Menschen durch Stiche in und durch die Haut behandelt. Die Art der Behandlung gab der Therapie ihren Namen. Er kommt aus dem Lateinischen und setzt sich aus den Bezeichnungen für Nadel (acus) und Stechen (punctura) zusammen.

Was geschieht bei der Akupunktur?

Wir alle kennen verschiedenen Gefäße und Bahnen in unserem Körper, die zu verschiedenen Versorgungssystemen gehören. Es gibt ein Venensystem, ein arterielles System sowie Lymph- und Nervenbahnen. Die traditionell chinesische Medizin TCM geht von dem Gedanken aus, dass auch die Lebensenergie, das Chi, in fest umschriebenen Leitbahnen, den Akupunkturmeridianen, verläuft, eine für die europäische Welt doch seltsame Vorstellung. Tatsache ist aber, dass man an diesen Bahnen an bestimmten Stellen veränderte Hautwiderstände messen kann. Diese Stellen entsprechen exakt den chinesischen Akupunkturpunkten. Nadelt man nun bestimmte Punkte mit einer ganz speziellen Technik, so kann die Energie des Menschen wieder ungestört fließen. Yin und Yang, die beiden gegensätzlichen Energieformen, sind wieder im Einklang. Auf diese Weise wird der erkrankte Organismus zurück ins Gleichgewicht, in seine Grundordnung gebracht. Krankheiten können ausheilen, die komplizierte Einheit aus Körper, Seele und Geist findet wieder harmonisch zusammen.

Mikrosysteme / Sonderform Ohrakupunktur

Fast jeder kennt die Fußreflexzonenmassage, hat sie vielleicht schon einmal erlebt, ihre Wirksamkeit angenehm verspürt, bzw. kann sich grob etwas darunter vorstellen. Es handelt sich hierbei um eine Massage am Mikrosystem Fuß, an dem Leitbahnen und Organe, in einer bestimmten Form angeordnet, im Kleinen kompakt aufzufinden sind. So gibt es an mehreren Stellen des Körpers Reflexzonen, über die man auf den gesamten Organismus Einfluss nehmen kann. Man denke dabei auch an die Reflexzonen, die in der Schulmedizin gelehrt werden, Hautareale auf dem Rücken, die so genannten Headschen Zonen. Wissenschaftlich erforscht und verfeinert verhält es sich mit dem Mikrosystem OHR ebenso. An ihm findet die Sonderform der Akupunktur, die Ohrakupunktur, ihre Anwendung, die sich hervorragend eignet, um per Nadelstich eine Wirkung auf den gesamten Organismus zu erzielen.

Die Ohrakupunktur, welche besonders in Europa weit entwickelt ist, ist eine elegante Methode, schnell und schmerzarm behandeln zu können (ohne sich dabei entkleiden zu müssen).

Wie wird die Akupunktur durchgeführt?

Zunächst dürfen Sie es sich auf einer Liege oder auf einem Sessel bequem machen. Anschließend werden Ihnen, je nach Beschwerden, mehrere Nadeln am Ohr oder an bestimmen Stellen des Körpers gesetzt. Im Falle des Stechens mit langen Nadeln verbleiben diese für ca. 20-40 Minuten in der Haut. Dauernadeln oder an den Akupunkturpunkten des Ohres aufgeklebte Kügelchen können wesentlich länger einwirken. Bis zu mehreren Wochen kann diese Alternative ihre Wirkkraft entfalten und aufrechterhalten. Manchmal fühlt man sich nach der Behandlung zunächst etwas müde. Übereinstimmend wird aber berichtet, man habe sich für den Rest des Tages frisch und leistungsfähig gefühlt.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

In Abhängigkeit von der Verfassung des Patienten wird die Körperakupunktur unterschiedlich schmerzhaft erlebt. Man spürt den Einstich, ein leichter Schmerz wird erzeugt, der auch abhängig ist von der Lage des Akupunkturpunktes sowie der Stichtechnik. In dem Wissen, dass an der Akupunkturstelle bei der Körperakupunktur auf der Muskelfaszie (Muskel umhüllendes Häutchen) neben einer kleinen Vene auch ein Nerv austritt, kann man sich vorstellen, dass es ganz ohne Schmerzreiz nicht gehen kann. Bei sanfter Stimulation durch Drehung der Nadel am Akupunkturpunkt wird dieser Schmerz deutlich spürbar. Das Schmerzempfinden bei der Ohrakupunktur ist im Allgemeinen schwächer, zumal bei ihr auch nicht invasive Methoden, wie das Aufkleben von speziellen Körnchen oder kleinen Magneten am Akupunkturpunkt, vorgenommen werden können.

Die Körnchen oder Magnetkügelchen verbleiben wie Dauernadeln am Ohr und sollten täglich durch Fingerdruck stimuliert werden.

Darüber hinaus besteht generell die Möglichkeit, alle Akupunkturpunkte auch mit einem Laser zu behandeln. Diese Behandlung ist völlig schmerzlos (für Kinder und sehr schmerzempfindliche Patient/innen vorzuziehen).

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen?

Es werden in meiner Praxis Edelstahl-, Gold- und Silbernadeln von hoher Qualität sowie speziell aufzuklebende Körnchen eingesetzt. Die Körperakupunktur wird mit Edelstahlnadeln durchgeführt, um eine eventuell notwendige Erwärmung der Nadeln zu ermöglichen. Die Entstehung kleiner Blutergüsse ist möglich, aber ausgesprochen selten. Aufgeklebte Körnchen oder Dauernadeln können je nach Applikationsort manchmal beim Nachtschlaf, seltener am Tage als störend empfunden werden. Insgesamt gilt: Durch individuelle Austestung der komplementären Therapieformen wird eine Verringerung der Belastungen des Körpers bei deutlich weniger Nebenwirkungen erreicht . Am Beispiel der Schmerzmittelgabe in der Schulmedizin mit der Substanz Diclofenac wird deutlich, wovon ich spreche. Die gastrointestinalen Nebenwirkungen des häufig eingesetzten Medikaments hat vermutlich jeder schon verspürt. Nach dem geltenden Gesetz, "das, was wirkt, hat auch Nebenwirkungen", muß man häufig leider mannigfaltige Nebenwirkungen gängiger schulmedizinischer Therapeutika in Kauf nehmen.

Wie oft wird die Behandlung durchgeführt?

Die Häufigkeit der reinen Akupunktur- Behandlung ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung. Entscheidend ist auch, ob es sich um akute oder chronische Beschwerden handelt. In der Regel umfasst eine Behandlungsserie 10-15 Behandlungen. Bei chronischen Erkrankungen kann eine Wiederholungsbehandlung notwendig werden. In Kombination mit der Störherddiagnostik und/ oder Causatherapie vergrößern sich ggf. die Behandlungsabstände, da die Behandlung durch die komplexen Therapiemaßnahmen intensiviert wird. Bei der Ohrakupunktur mit Dauernadeln oder Körnchen werden die behandelten Stellen nach Möglichkeit mehrmals täglich durch Fingerdruck stimuliert.

Ausleiten bedeutet im Prinzip, die ausscheidenden Organsysteme Leber/Galle, Niere/Blase, Lymphe, Haut in ihrer Ausscheidungsfunktion zu unterstützen oder anzuregen. Dies kann aus vielerlei Gründen notwendig werden. Wie z.B. bei einer allgemeinen Toxinbelastung oder aber bei sehr spezifischen Problemen wie der Schwermetallbelastung durch alte oder neue Zahnfüllungen mit Amalgam. "Ich habe schon eine Amalgam- Ausleitung nach der Ausbohrung gemacht", wie oft höre ich diesen Satz bei meinen Patienten. Allerdings: Ausleitung ist nicht gleich Ausleitung,- und hinterher ist man oft kranker als zuvor. Vorsicht ist geboten bei diesem sehr heiklen Thema. Den Patienten wird oftmals erzählt, es sei ganz einfach, viele Erkrankungen oder Problemstellungen nach Schema F einfach auszuleiten.

Akute und auch alte Themen werden oft wie ein Engramm im Gehirn, auf unserer "Festplatte",fest eingebrannt. Es wäre schön und allzu einfach, mit z.B. einem Leber- oder Nierenmittel oder auch weiteren durchaus interessanten naturheilkundlichen Möglichkeiten sich des Problems entledigen zu können. Allerdings ist durch z.B. diese Engrammierung das Ganze oft wesentlich schwieriger als mitunter gedacht. Zumal in früheren Ausleitungsschemata das heutige medizinische Wissen zu diesem Problem einfach noch nicht zur Verfügung stand. So unterscheidet sich die Amalgamausleitung heute wesentlich von der vor 20 Jahren. Man muss außerdem unterscheiden, ob eine Belastung in (intrazellulär) oder außerhalb / zwischen (extrazellulär) den Zellen vorliegt.

Ich möchte dies am Beispiel der Schwermetallbelastung erklären: Für die seltener vorkommende intrazelluläre Amalgambelastung ist ein komplexeres Behandlungsschema vonnöten als bei der extrazellulären Amalgambelastung. Es beginnt damit, dass der Schwermetallkomplex erst einmal aus der Zelle herausgelöst werden muss. Dieser Prozess erfordert in diesem Falle meist den Einsatz von Koriander. Dabei werden die Giftstoffe massiv ausgespült und der Körper muss in einer besonderen Art und Weise auf das Anfluten der Problemstoffe vorbereitet werden. Nach der Herauslösung aus der Zelle muss der lösliche Komplex durch eine stabile Bindung an ein Trägermedium abtransportiert werden können. Früher setzte man zu diesem Zwecke Selen ein. Mit dem unangenehmen Ergebnis, dass durch die Selengabe ein nun völlig unlösbarer Komplex entstand, der gar nicht mehr ausgeschieden werden konnte. Heute weiß man um dieses Problem und setzt Substanzen ein, die keine unlösbaren Komplexe bilden, die besonders auch auf fettigen Gewebestrukturen, wie dem zentralen Nervensystem ZNS oder der Leber Schwermetalle / Amalgam herauslösen und binden können,- und dabei selbst ausscheidungsfähig bleiben. Ausscheiden kann der Mensch aber letztendlich nur, wenn die Ausscheidungswege offen sind bzw. geöffnet werden können. Dieser Vorgang muss wiederum medikamentös unterstützt werden. Das Homöopathikum Lespedeza capitata sowie Zink als Salz der Niere im Sinne der "Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)", ggf. homöopathische Komplexmittel, ergänzen das schon ein wenig kompliziert anmutende Ausleitungsschema. Um den Darm dabei auch zu entlasten, findet parallel eine bindende Algentherapie (Schwammeffekt) statt. Die einzelnen Schritte, die eingesetzten Medikamente bzw. Medizinprodukte können allerdings erst nach einer individuellen Austestung genau bestimmt werden. Fixe Behandlungsschemata ohne vorherige Austestung ("das machen wir immer so") erfüllen leider nicht die strengen Kriterien, die angelegt werden müssen, um eine Ausleitungsbehandlung wirklich erfolgreich durchführen zu können.

Ich spreche aus eigener, schmerzlicher Erfahrung. Nach meiner Amalgamentfernung (Mitte der 1980-iger Jahre), vom Zahnarzt mit einer damals gängigen Ausleitung behandelt, wurde ich erst richtig krank. Dieser Zustand hielt leider circa 10 Jahre an, bis die medizinische Weiterentwicklung die therapeutischen Fehler erkennen ließ und die damit verbundenen gedanklichen Verbesserungen erprobt werden konnten. Nach dem 5-ten Ausleitungsversuch war ich erst beschwerdefrei und wieder gesund. Besonders im Bereich der Neural-Kinesiologie nach Klinghardt wurden früh seit ca. 1990 effiziente Behandlungsschemata erfolgreich eingesetzt. Später wurden diese modifziert nach Dorfer, Bähneman und/oder Heck, bzw. durch uns Schüler der o.g. eifrigen Forscher und Lehrer.

Am Umfang speziell dieses Textes können Sie ersehen, welche Bedeutung dieses Thema auch in meiner Praxis hat. Mit einer nicht behandelten Schwermetallproblematik ist im Prinzip eine gute Therapie niemals wirklich dauerhaft und 100%-ig erfolgreich. Das heißt nicht, dass alle Menschen ihr Amalgam ausbohren lassen müssen. Viele dieser Füllungen sind ordentlich ausgeführt worden und es besteht überhaupt kein Grund, das Amalgam komplett entfernen zu lassen. Manchmal passiert es aber, dass sich z.B. die persönliche Lebenssituation verändert. Ein Einschnitt mit dramatischem Ausmaß, vielleicht durch Partnerverlust, eine Trauerreaktion, eine persönliche oder berufliche Krise, - und das Immunsystem kann kippen und plötzlich erscheint das Amalgam im Mund doch als Störherd. Persönliche negative Entwicklungen dieser Art waren schon oft der Beginn einer folgenschweren Erkrankung und wurden im Rahmen des Themas der Altlasten bereits erwähnt.

Generell bei Krebserkrankungen gelten ganzheitliche Denkansätze und Regeln im Besonderen.

Sinnvoll ist es, aus der Schulmedizin bekannte und ergänzende Medikationen gegenüberzustellen und auszutesten. Entscheidend ist, ob es dem Tumorpatienten, der Tumorpatientin wirklich hilft. So wird vor der Tumorbehandlung, und in regelmäßigen Abständen währenddessen, aus der übersichtlichen Palette der Therapiemöglichkeiten das individuell ausgetestet, was letztlich auch wirkungsvoll zum Einsatz kommt. Sei es die aus der Schulmedizin bekannte und ergänzende Misteltherapie, sei es die Hochdosis Vitamin- C-Infusion, die orthomolekulare Medizin, Organoextrakte tierischen Ursprungs oder andere spezielle Präparate.

Zudem kommt wieder, nach isopathischem Leitgedanken, die am Patienten ausgetestete Potenz der Tumorinformation zum Einsatz. Erstellt wird diese wiederum mittels technischer Hilfen, der Radionik, dem Homöoexpert- Programm, sowie spezifischen Hochfrequenzen, in diesem Fall der Hochfrequenz HF6, einem anticarcinomatösen Diagnose- und Therapieansatz.

Nicht alles, was in der Pharmaindustrie, auch bei von mir sehr geschätzten naturheilkundlichen oder anthroposophischen Firmen, als gut und wirkungsvoll dargestellt wird, ist es im Einzelfall dann auch tatsächlich. Durch ein bestimmtes Testverfahren ist es möglich, zwischen wirksam-verträglich und unwirksam-unverträglich zu unterscheiden. Da es sich bei dieser individuell ausgetesteten Medikation, diesem erstellten Therapieschema beim Kassenpatienten meist um eine Selbstzahlerleistung handelt und die Krebspatienten sowieso schon genug belastet sind, ist es umso wichtiger, besonders sorgfältig abzuwägen, was als das effektiv beste Medikament zum Einsatz kommt.

Fast jeder kennt Bachblüten. Aber haben Sie schon mal etwas von Australischen Living Essenzen gehört oder von Orchideen Blütenessenzen oder gar von Meeresessenzen? All diese und noch tausende mehr dieser wunderbaren Essenzen sind für uns Menschen verfügbar und hilfreich in bestimmten Lebenssituationen.

Ob zur energetischen Stärkung (zum Schutz des persönlichen Energiefeldes / Auraschutz), zur psychischen Stärkung bei Ängsten, depressiven Verstimmungen, Sorgen (auch z.B. mobbing), zur Hilfe bei Verarbeitung von Trauer und Verlust, nach schweren Schicksalsschlägen, aber auch bei Aggression, Wut und Hass können diese Essenzen hilfreiche Wegbegleiter sein sowohl im häuslichen als auch im beruflichen Alltag.

Wussten Sie z.B., wie viele Menschen ihre Titan-Implantate schlecht vertragen und wie sinnvoll es dann ist, eine ganz bestimmte Blüte einzusetzen?

Im Rahmen der Störherddiagnostik wird die Bedürftigkeit Ihres Körpers genau erfasst bzw. gescannt. Dadurch kann die für Sie richtige Blüte unter tausenden anderer Blüten herausgefunden werden.

In der chinesischen Medizin beginnt Krankheit da, wo der Fluss der Energie oder der Blutfluss gestört sind. Mit einer sorgfältigen Anamnese, genauester Betrachtung (Zunge/Puls, Geruch, Gesamtbetrachtung) gelangt man zu entsprechenden Schlussfolgerungen und behandelt den Patienten mit den bekannten TCM-Methoden. Außerhalb Chinas gelten andere Regeln mit unterschiedlichen Modellen vom Krankheitsgeschehen bzw. der Krankheitsentstehung. In der westlichen Medizin sind die Grenzen anders gesteckt. Wie problematisch ist es, oft nur symptomatisch behandeln zu können, weil eine ursächliche Therapie für die Erkrankung gar nicht bekannt ist. Mit der schulmedizinischen Diagnostik erfährt man eine Menge über den Patienten, kommt aber manchmal zu einem Punkt, an dem es kausal nicht mehr weiter geht. Es bleibt bei der Symptombehandlung. Um weitere Informationen zu erhalten, muss es darum andere Wege geben, an die wirklichen Kerndaten eines Patienten heranzukommen und kausal behandeln zu können.

Mit der Entwicklung der Causatherapie, dieser auch für die meisten ärztlichen Kollegen unbekannten Therapieform bzw. diagnostischen Möglichkeit, ist es den Akademie – Kollegen/Dozenten Heck, Bähnemann und Linke gelungen, innerhalb kürzester Zeit den kausalen Störherd einer Erkrankung zu finden und ursächlich zu therapieren. Es handelt sich hierbei um eine Spezialdiagnostik am Gallenblasen-Meridian, die in Ergänzung zur Bahr´schen Störherdsuche revolutionierende Ergebnisse liefert. Durch die Möglichkeit der Aufdeckung des menschlichen Systems auf mikrostruktureller Ebene können ursächliche Mechanismen erkannt, definiert und behandelt werden. Chronische Schmerzzustände aller Art, Unverträglichkeiten, Allergien, hormonelle Störungen, Ängste, unklare Reizzustände; generell unklar chronifizierende oder bereits chronische Prozesse können hiermit effizient und nachvollziehbar behandelt werden.

Die abschließende Behandlung erfolgt nach der Aufdeckung der präzisen Causa des Einzelsymptoms mittels Gabe von Globuli bzw. homöopathisierten Arzneimitteln nach isopathischen Gesetzmäßigkeiten, nach radionischem Muster über eine spezielle software (Homöoexpert der Firma la Digue). Ergänzend erfolgt meist eine Kombinationsbehandlung mit gezielten, unterstützenden, medizintechnischen Hilfsmitteln, z.B. Anwendung von Spezialfrequenzen, Laseranwendung oder gezielter Magnetfeldanwendung.

Nur die Kombination zwischen der Diät ohne die Produkte von Kuhmilch und Hühnerei und entsprechend mikrobiologischen Isopathika bzw. lebenden Keimen bewirkt eine erfolgreiche Behandlung der Allergien und der chronischen Krankheiten.

Diese ausgewogene Kombination bewirkt

  • die Wiederherstellung der Darmschleimhaut
  • die Alkalisierung des Darmmilieus (Entsäuerung)
  • Rückführung eines ortsüblichen Bakterienrasens
  • die Symbiose

Ernährungstipp nach der Darmsanierung: Zur Ansiedlung und Stabilisierung der neuen Darmflora täglich milchsaure Produkte verzehren (z.B. Sauerkraut o.ä.), Obst und Gemüse zumindest vorübergehend nur angedünstet, nicht roh (außer Salate), Obstanteil zugunsten von Gemüse reduzieren.

Fazit

  • Gesunde Darmflora für ein gesundes Immunsystem!
  • Der Erfolg einer kausalen Therapie setzt darum eine Darmsanierung voraus!
  • Kein Therapieerfolg ohne Beheben der Frühschäden durch Kuhmilch und/oder Hühnerei!
  • Entscheidendes Kriterium für die lokale oder abschnittsweise richtige Besiedlung mit den Bakterien bleibt immer der pH-Wert! Gute Keime gedeihen nur im alkalischen Milieu!

Mein besonderer Dank zu diesem überaus wichtigen Thema geht an Dr.med. Konrad Werthmann aus Salzburg, den ich in seinem wertvollen Artikel aus der SANUM-Skripte im Rahmen eines Workshops 1998 gerne zitiere.

Burnout, ausgelaugt, kaputt, fertig …

Ein häufiges Zustandsbild in unserer heutigen Gesellschaft, verbunden mit dem Wunsch und der Hoffnung, zu funktionieren, zu genügen, nicht zu versagen. Der Druck ist oft immens, häufig gepaart mit Versagensängsten, was es noch schwerer macht. Dabei nicht krank bzw. anfällig für bestimmte Krankheiten zu werden, grenzt oft an ein Wunder.

Wie können wir uns stärken bzw. einen gesunden Körper auch gesund erhalten? Abgesehen von der allseits bekannten gesunden Lebensführung stellt sich die Frage, wie man darüber hinaus sein energetisches Niveau, seine Lebensenergie, aufrechterhalten oder gar verbessern kann. Einige naturheilkundliche Therapieformen sind hilfreich, dennoch gibt es einen erst seit Kurzem bekannten und benannten "Energiemeridian", auf dessen Akupunkturpunkten auch schwerwiegende körperliche und seelische Krankheiten sinnvoll mitbehandelt werden können.

Sei es als Akupunktur oder als spezielle Blütentherapie mit korrespondierenden Blütenextrakten (als Urtinktur oder homöopathisiert), als Magnetfeldbehandlung oder gar als Auraschutz (nach Dr. Ghyssaert), je nach Befindlichkeit finden individuelle Konzepte ihre Anwendung.

Noch ein Tipp: Auch wenn die Trinkwasserqualität in unserem Lande gut ist, gönnen Sie sich trotzdem eine spezielle Wasserfilterung (filtert z.B. Medikamente heraus) für Ihren Haushalt oder sorgen Sie für eine energetische Verbesserung Ihres Leitungswassers (z.B. Levitiertes Wasser).

Look behind with understanding.
Look around with love.
Look ahead with faith.

Patrick San Francesco

Die von Patrick San Francesco gegründete Bewegung "Light Movement" bietet all jenen, die darum bitten, spirituelle Energieheilung bei körperlichen, emotionalen und mentalen Problemen. Damit soll jeder Einzelne bei seiner Ganzheit und natürlichen Gesundheit unterstützt werden. Light Movement ist keine lizenzierte medizinische Praxis und hat nicht die Absicht, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen, oder vorzubeugen. Energieheilung ist eine spirituelle, keine materielle Wissenschaft, daher können keine Behauptungen oder Ergebnisse garantiert werden.

Bestehende Unverträglichkeiten trotz eines unauffälligen Allergie-Tests herauszufinden ist das eine, der praktische Umgang mit dem Problem im Alltag das andere.

"Aber was soll ich denn noch essen, wenn ich nichts mehr vertrage?" Die Klärung dieser Frage und vieles mehr (z.B. Einkaufstipps, Kochtipps) gilt es zu erörtern. Konkrete Hilfestellungen für das individuelle Ernährungsproblem sind Voraussetzung für die Gesundung.

Darüber hinaus gibt es mit der Causatherapie / Isopathie die Möglichkeit, Unverträgliches wieder verträglich zu machen.

Eine individuelle, optimierte Schmerztherapie ist immer ganzheitlich! Die Behandlung ist meist komplex und besteht aus mehreren einzelnen Behandlungsbausteinen.

Durch den Einsatz ganzheitlicher Therapieverfahren, z.B. der traditionell chinesischen Medizin TCM mit der Körperakupunktur, der v.a. in Europa weiterentwickelten Form der Ohrakupunktur (mit der Möglichkeit, schmerzverursachende Störherde aufzudecken), auch durch den Einsatz elektrischer technischer Hilfsmittel (z.B.TENS), psychischer Begleitkonzepte wie Muskelentspannungsverfahren, oder auch ergänzender Psychotherapie, Behandlungen mit Blüten, manualtherapeutischer Spezial-Konzepte wie Craniosakraltherapie oder auch der Osteopathie, kann das Befinden des Schmerzpatienten entscheidend verbessert werden. Durch eine sinnvolle komplementäre Medizin kann die Schmerzmittelgabe so gering wie möglich gehalten werden. Mitunter erhebliche Nebenwirkungen können auf ein verträgliches Maß gesenkt werden, und die Lebensqualität der gepeinigten Patienten verbessert sich.

Besonders auf die Erforschung der Wirkweise der Körperakupunktur in puncto Schmerztherapie richtet sich inzwischen weltweit das Augenmerk. Erst kürzlich berichteten US-Neurowissenschaftler, warum Akupunktur schmerzlindernd wirkt. Neben den bereits bekannten zentralen Effekten mit verstärkter Endorphinausschüttung kommt einem neu entdeckten Kofaktor, dem lokal vermehrt ausgeschütteten Adenosin, eine besondere Bedeutung zu. Adenosin entsteht beim Abbau von ATP (Adenosintriphosphat)), welches unter Einfluss mechanischer oder elektrischer Stimulation sowie Hitze vom Körper verstärkt gebildet wird. Dieses beim ATP-Abbau frei werdende Adenosin wirkt als Analgetikum, indem es sich an ganz bestimmte Schmerzfasern (an nicht myelinisierende C-Fasern) bindet. Dies wird beim Vorgang des Stechens bei der Akupunktur offenbar auch durch die Drehung der Nadel erreicht. Adenosin wird an der Einstichstelle aktiviert und hat eine dem Lidocain vergleichbare anästhetisierende Wirkung. Inflammatorische als auch neuropathische Schmerzreize können hierdurch signifikant gelindert werden. In der Beweisführung der Adenosin-Wirkung im Tierversuch wurden in der Beweisprüfung Medikamente verabreicht, die den enzymatischen Abbau von Adenosin blockierten. Der Erfolg der Akupunkturwirkung konnte dabei entscheidend verlängert werden.

Homöopathische Arzneimittel sollen den Körper dazu bringen, sich selbst zu heilen. Basis sind pflanzliche, mineralische und tierische Substanzen. Die (meist stark) verdünnten Wirkstoffe werden als Tabletten, Tropfen oder Kügelchen (Globuli) verabreicht. Intensivmedizinische oder chirurgische Behandlungen kann Homöopathie nicht ersetzen. Nach dem Prinzip " heile Ähnliches mit Ähnlichem" werden Mittel eingesetzt, die bei Gesunden in hohen Dosen Symptome der jeweiligen Krankheit hervorrufen würden. Demnach kann eine Zwiebel tränende Augen bei einem Kranken heilen. Die Homöopathie wurden von dem Arzt Samuel Hahneman (1755-1843) begründet. Sein Förderer und Patient war Herzog Ferdinand von Anhalt- Köthen. Die Homöopathie verbreitete sich in ganz Europa bis nach Indien und auf dem amerikanischen Kontinent. In Köthen gab es 1855 das erste homöopathische Krankenhaus. Rund 26 000 Patienten wurden damals pro Jahr behandelt.

Wir unterscheiden zwischen Einzelmitteln (klassischen Konstitutionsmitteln) und Kompositionen. Symptomatisch wirkende Einzelsubstanzen stützen sich in der Komposition gegenseitig und entfalten eine bessere Wirkung, als wenn sie separat eingenommen werden Zusammen bilden sie ein geschlossenes Ganzes, deshalb werden kombinierte Einzelsubstanzen zusammen potenziert.

Potenzieren nennt man das pharmazeutische Verfahren, bei dem Arzneimittelwirkstoffe wie etwa eine Arnika Urtinktur mit dem Trägermedium, meist ein Alkohol-Wasser-Gemisch, rhythmisch verschüttelt werden. Über mehrere Schritte entstehen so Arzneimittel in verschiedenen Potenzen, etwa D4 oder D30. Der Buchstabe D steht für dezimal, das Verhältnis von Ausgangsstoff und Trägermedium ist 1:10. Bei einer D30 wird dieser Vorgang 30 Mal wiederholt. Die Verdünnung beträgt am Ende 1:10³º. Samuel Hahneman entdeckte vor mehr als 200 Jahren, dass sich durch Potenzieren die Eigenschaften einer Heilpflanze "herauslösen" und als Information in dem Arzneimittel freigesetzt, "dynamisiert" werden.

Wie lässt sich die Wirkung der nach homöopathischen Verfahren potenzierten Arzneimittel erklären, obwohl nur sehr wenig von der eigentlichen Substanz enthalten ist? Die Form der Substanz, also auch eine Pflanze, ist sozusagen geronnene Kraft. Diese Kraft kann ich freisetzen, wenn ich die Form auflöse. Das heißt, je weiter ich die Form auflöse, umso mehr setze ich die Kraft frei und kann sie therapeutisch nutzen. Dabei ist die Freisetzung der Kraft unendlich steigerbar. Und das genau geschieht beim Potenzieren. Hierfür ein kleines Beispiel: Lege ich ein Blatt einer Pflanze auf die Haut, entwickelt sie weniger Wirkung, als wenn ich einen aus dem Blatt gewonnenen Saft auftrage.

Der Begriff Isopathie kommt aus dem Griechischen. Iso bedeutet gleich und Pathos bedeutet Krankheit: Damit ist die Wirkungsweise der Isopathie erklärt, denn die Krankheit wird mit dem selben Erreger geheilt, durch den sie ausgelöst wurde. "Gleiches mit Gleichem" – dies im Gegensatz zur Homöopathie, wo "Ähnliches mit Ähnlichem" behandelt wird. Dies bedeutet konkret, eine Krankheit oder eine krankmachende Information wird mit sich selbst, allerdings verdünnt, behandelt bzw. zur Ausleitung gebracht. Der Körper soll in seiner Regenerationsfähigkeit unterstützt werden. Als Beispiel wird bei einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit gegenüber der Zwiebel die Information "Zwiebel" hochverdünnt, z.B. als Zwiebelsaft, verabreicht. Das Immunsystem wird nun aufgefordert, sich mit dieser spezifischen Problematik gezielt auseinanderzusetzen.

Wenige Pharmafirmen verstehen diese Thematik seit Jahren adäquat umzusetzen, aufzuarbeiten und entsprechende Produkte anzubieten. Dennoch ergeben sich bei der Krankheits- Entstehung und ggf. deren Vorbeugung immer wieder besondere Problem- Konstellationen, besonders bei psychischen Störungen. Hier gibt es spezifische Medikamente im Sinne der Isopathie nur begrenzt oder man kann sie nirgendwo und für kein Geld der Welt käuflich erwerben. Aufgrund dieser Marktlücke bediene ich mich anderer Möglichkeiten, anderer Techniken, insbesondere der Radionik, um entsprechend "Informationen auf Materie aufzuschwingen" (praktischerweise auf neutrale Globuli, wie man sie aus der Homöopathie kennt). So ist es möglich geworden, die isopathische Herangehensweise zu erweitern und in der Praxis erfolgreich umzusetzen.

Als Besonderheit sehe ich hierbei die segensreiche Möglichkeit, psychische Störungen ohne die für Patienten so gefürchteten "chemischen Keulen" sinnvoll und causal behandeln zu können. Auch ungewöhnliche Beschwerden wie spezifische Ängste, z.B. Prüfungsangst, Flugangst (bis hin zur Angst vor z.B. Schlangen), können mit dieser Methode überraschend effektiv behandelt werden.

In der biologischen Krebstherapie findet diese Möglichkeit der isopathischen Informationsübertragung ihren ganz besonderen Einsatz. Nach abgeschlossener Tumordiagnostik kann eine Tumorerkrankung, begleitet durch ggf. weitere erforderliche Maßnahmen, für den Patienten ohne Nebenwirkungen effizient behandelt oder ggf. auf persönlichen Wunsch primärtherapeutisch versorgt werden.

Bei der Behandlung von Kindern ist der Einsatz sowohl der Homöopathie als auch im besonderen Maße der Isopathie mit homöopathisierten Arzneimitteln unverzichtbarer Praxisalltag geworden. Ein Kind kann eine Altlast über die Mutter schon im Verlauf der Schwangerschaft oder während der Stillzeit übertragen bekommen haben. Da die Altlasten eines jungen Menschen bzw. eines Kindes in der Regel meist noch gering sind, ist der Behandlungserfolg besonders rasch zu erwarten. Oft werden hierbei über die isopathische Behandlung hinaus spezifische Ausleitungsschemata oder Spezialkonzepte (z.B. für eine Darmsanierung) im Grundgedanken der Holopathie erforderlich.

Schon seit vielen Jahrhunderten hat man die heilende Wirkung der Magnete erkannt und auch eingesetzt. In Asien, besonders Japan, gehören Magnete zu den häufigsten Heilmitteln bei Schmerzen. Auch in der Tiermedizin gehört die Behandlung verschiedener Indikationen durch Magnetfelder zum Alltag. Magnetische Impulse, die den Organismus vollständig durchdringen, geben dem Körper Signale ab, die dieser wiederum umsetzt. Natürliche elektrische Spannungen bzw. Ströme, die der menschliche Körper zur Funktionssteuerung aussetzt, werden unterstützt.

Durch Magnetfeldbehandlungen werden im behandelten Gewebe der Zellstoffwechsel, der Energiestoffwechsel gefördert (ATP-Anstieg ist messbar), lokal die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung verbessert, und der aktivierte Ionentransport setzt verschiedene chemische Prozesse in Gang. Zudem wird die Vasomotion (Frequenz und Amplitude der Eng- und Weitstellung) der kleinen Arterien (Arteriolen) und kleinen Venen (Venolen) gefördert, wodurch die Mikrozirkulation besser an die lokalen Bedürfnisse angepasst werden kann.

Für die Ohrakupunktur besonders interessant ist die Anwendung von japanischen Magnet-Kügelchen, durch welche zwei ergänzende Methoden ihre Vollendung finden.

Linus Pauling, 1901 in Portland, Oregon, USA, geboren, entwickelte wie eines seiner Vorbilder Irwin Stone die Auffassung, dass große Dosen von Vitamin- C- Gaben gegen fast jedes medizinische Problem eingesetzt werden konnten, sogar gegen Krebs. Mit plakativen Formulierungen ("Vitamine, Vitamine…") entwickelte er daraus im Alter von 65 Jahren 1966 die orthomolekulare Medizin. Diese ist seit 1978 in den USA als offizielles Heilverfahren zugelassen und findet auch in Europa zunehmend Anerkennung. Die gezielte Anwendung der orthomolekularen Medizin hat sich zur gezielten Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit besonders bewährt. Mikronährstoffe, Vitamine, Spurenelemente werden bei dieser modernen Form der Ernährungsmedizin in bedarfsgerechter Dosierung und Zusammensetzung gezielt zugeführt. Zusammen mit der richtigen Ernährung geraten ursprüngliche Körperfunktionen wieder ins rechte Lot, das Immunsystem kann "gesunden" und aufrechterhalten werden. Mit dem Gefühl einer sanften Aufwärtsspirale ist es für diese - meist in Ergänzung zu anderen Maßnahmen stattfindende - Therapieform möglich, den Körper Stück für Stück intakter zu erleben.

Meine Praxis ist seit vielen Jahren Referenzpraxis für die Hochdosis Vitamin C- Infusion.

In Form von Infusionstherapien werden diese Anwendungen besonders bei folgenden Erkrankungen, auch als Vitalisierungskuren, angeboten:

  • Infektneigung oder Infekte mit schweren Verläufen
  • Allergien
  • Rheumatischen Erkrankungen
  • Autoimmunologischen Erkrankungen (z.B. Rheumatische Erkrankungen)
  • chronischen Schmerzen
  • Sport
  • Burnout- Syndrom bzw. Erschöpfungszustände
  • zur Rekonvaleszenz
  • Alterungsproblemen,
  • Fehl- oder Mangelernährung
  • Tumorerkrankungen
  • nach Operationen

Wissenswertes zu Operationen: Bei zahlreichen akuten Erkrankungen, beispielsweise nach schwerem Trauma, Sepsis und postoperativem Stress, kommt es zu einem drastischen Abfall des Vitamin C-Spiegels, der zu einem vaskulären Schock und dem damit verbundenen Risiko des Organversagens beiträgt. Nach Ischämie in der Reperfusionsphase entstehen verstärkt Sauerstoffradikale bei insgesamt fehlendem Vitamin C-Schutz.

Diese Technik wird von ihren Anwendern dem Komplex der Energiemedizin oder auch der Informationsmedizin zugeordnet. Der Begriff Radionik bezieht sich auf die Annahme, dass der menschliche Organismus auf Radiowellen reagiert, die Träger aufmodulierter " Heilinformationen" sein können. Die Radionik geht von der Existenz eines feinstofflichen Energiefeldes um den Menschen aus, das je nach Quelle und Merkmalsschwerpunkt als "Aura", "Energiekörper", "Schwingungsfeld", "Biofeld", "Chakrensystem" oder "Lebensenergie" bezeichnet wird und elektromagnetische Wellen "Biophotonen" aussendet (aus Wikipedia).

Ermittelte Schwingungsinformationen werden auf Globuli oder andere Trägersubstanzen übertragen, nach isopathischen Gesetzmäßigkeiten mit speziellen Techniken (Homöoexpert-Programm) hergestellt und als homöopathisierte Mittel eingesetzt.

Egal, um welche Sucht es sich handelt, von einer Sucht loszukommen ist mitunter unglaublich schwer, oft scheinbar unmöglich. Was macht es denn eigentlich so schwer, der z.B. so schädlichen Zigarette zu entsagen? Jahrelang eingeschliffene, bestimmte Handlungen in bestimmten Situationen (z.B. die Zigarette im Strandcafé während des Urlaubs) müssen auf der Festplatte unserer Steuerzentrale des Zentralen Nervensystems erstmal "umgeschrieben" bzw. ausgelöscht werden. Eine Mitbehandlung dieser steuernden Regionen, sowie der Psyche, eine psychische Stärkung ist daher absolut notwendig.

Per Akupunktur wird an den bekannten Suchtpunkten entweder genadelt oder schmerzlos mit Magnetkügelchen oder dem Soft-Laser gearbeitet, dazu wird die Sucht isopathisch nach dem Prinzip "Gleiches mit Gleichem" aktiv begleitet. Unbedingt muss auch der persönlichen psychischen Befindlichkeit mit ergänzenden therapeutischen Möglichkeiten (z.B. Blütentherapie) Rechnung getragen werden.

Nicht jeder Mensch erlebt einen Entzug, eine Entwöhnungsphase gleich. Aggression, Depression, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, mannigfaltige körperliche Symptome können sich einschleichen, uns hilflos machen und einen Rückfall zur Folge haben. Daher ist ein komplexes Vorgehen dringend erforderlich.

Altlasten

Ähnlich wie auf einer Mülldeponie sieht es bisweilen auch im menschlichen Körper aus. Schwermetallbelastungen, Unverträglichkeiten (z.B. gegen Nahrungsmittel), im Laufe der Jahre angesammelte Störherde (Narben, Zähne, Zahnmaterialien), Implantate (z.B. Titan), Impfungen, Elektrosmog, Umweltbelastungen, Traumata, eine Fehlbesiedlung (Dysbiose) des Darmes z.B. nach stattgehabten Antibiotikabehandlungen, Störungen des energetischen Flusses (Qi-Stagnation), verdrängte Sorgen und Vieles mehr können unser inneres Gleichgewicht im Laufe der Zeit empfindlich stören.

Ich vergleiche diese Anhäufung von individuell krankmachenden Ursachen bildlich gesehen mit einem großen Fass, in das im Laufe der Jahre eine Menge Müll hineinfließt. Diese Altlasten verbleiben dort, sind im günstigsten Fall nicht einmal spürbar, doch dann kommt der Tag X,- es geschieht etwas Belastendes;- eine unmerkliche, kleine Störung im körpereigenen System, im Immunsystem, und diese vermeintliche Kleinigkeit, "ein kleiner Tropfen bringt das Fass zum Überlaufen". War es nun wirklich der Tropfen, der das Fass überlaufen ließ (z.B. eine stattgehabte Infektion), der das spontane Auftreten eines z.B. rheumatischen Schubes oder eines Diabetes Typ I bewirkte, oder die Tatsache, dass das Fass bereits voll war?!

Es ist Aufgabe der Störherddiagnostik, der Causatherapie, diese Altlasten systematisch aufzudecken und zu beseitigen. Dies geschieht mittels eines strukturierten, genau vorgegebenen Ablaufs im Rahmen der Störherddiagnostik (nach Bahr) und der daraus entwickelten Causatherapie (nach Bähnemann und Heck).

Zahnstörherde

"Viele orthopädische Probleme entstehen in der Mundhöhle. An den Zähnen hängt der Mensch", dies sagte mir einmal vor 25 Jahren eine Zahnärztin, die auf der Suche nach ganzheitlichen Zusammenhängen mit meinem damaligen Chef, einem Meister der Neuraltherapie nach Huneke, zusammenarbeitete. Schon damals sah ich als Assistentin, wie schwerstkranke, gehandycapte Menschen nach der neuraltherapeutischen "Zahnbehandlung" im Sinne der Störherdsuche/-behandlung ihre Gehhilfen und Krücken wieder auf die Seite packen konnten und gesund wurden.

Im Laufe meines Lebens und meiner Ausbildungen wurde ich mit Zahnstörherden gehäuft konfrontiert, sodass die besondere Aufmerksamkeit darauf und folglich eine entsprechende Ausbildung in diese Richtung unumgänglich wurde. Zum Glück ist die ganzheitliche Herangehensweise heute Ziel mehrer Ausbildungsorganisationen und im Besonderen der EUROPÄISCHEN AKADEMIE FÜR AKUPUNKTUR UND AURIKULOMEDIZIN in München. Der Zahnfokus ist seit Jahren ein wesentliches Thema dieser Akademie bei der Aufarbeitung von Störherden (im "verdeckten System") mit dem Ziel der kompletten Gesundung des menschlichen Körpers. Im Rahmen der Störherddiagnostik wird mit spezifischen Frequenzen (z.B. der Frequenz 7 nach Bahr oder der Frequenz F nach Nogier), ggf. unter Zuhilfenahme eines Lasers der verdeckte Störherd, bzw. das verdeckte Zahnstörfeld gefunden. Dem einzelnen Zahn oder der auffälligen Region wird die tatsächliche Störung (akut oder auch lange zurückliegend) zugeordnet, es wird mittels Ohrakupunktur direkt am korrespondierenden Zahnpunkt behandelt und anschließend mit den Möglichkeiten der Causatherapie ggf. darüber hinaus isopathisch weiterbehandelt.

Termine nach Vereinbarung

Dr. med. Gerlinde Koch
Falterweg 30
14055 Berlin

Telefon +49 30 89065156
info@akupunktur-koch.de

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(In der Umgebung befinden sich zahlreiche Parkmöglichkeiten)